ZAMMI/Zentral-Archiv Mechanischer Musik-Instrumente

Das "Baus'sche Archiv
mechanischer Musikinstrumente
& Tonmöbel auf Festplatte !!!

Verehrte Sammlerfreunde und Liebhaber selbstspielender Musikinstrumente !

Seit 61 Jahren begleiten mechanische Musikinstrumente mein Leben. Aus dem Hobby wurde Liebhaberei die in einer
hauptberuflichen Leidenschaft als Orchestrionrestaurator endete.

Mittlerweile bin ich im 73.Lebensjahr und es stellt sich mehr und mehr die Frage:
"Was wird eigentlich aus meinem Archiv bzw. aus meinem Wissen um die mechanische Musik?".
Neben den bisher ca. 400 durchgeführten Reparaturen als Orchestrionrestaurator hat sich insbesondere zw. 1968 und 1986 aufgrund von 1,2 Millionen gefahrener Kilometern durch Europa und den Auftritten in mehreren Fernsehsendungen und unzähligen Zeitungsberichten über meine Person, soviel Material zwangläufig angesammelt,
dass es nötig war dies zu ordnen.
In den letzten 22 Jahren habe ich verstärkt mein "Papierarchiv" PC-mässig in ca. 20 000 Stunden be- bzw. überarbeitet. Heute kann ich feststellen, es hat sich gelohnt.

Wer von Ihnen ein kleines bischen Ahnung vom Computer hat und weiss was Kilobyte, Megabyte oder Gigabyte als Grössenordnung bedeuten, der kann auch ermessen, dass mein Archiv von derzeit  ca.170 GIGABYTE eine gigantische Menge an Daten bzw. Speicherplatz darstellt, insbesondere wenn man weiss, dass für die Formate überwiegend - word - jpg - gif - pdf - und ab und zu auch - bmp - verwand wurde. Für die graphische Ausführung habe ich Coral Draw

und Coral Photo Paint benutzt welche in Fachkreisen als gute und hochwertige Programme anerkannt sind.

Für die Durchsicht aller ca. 2500 Ordner bzw. 55 500 Dateien benötigen Sie ganz sicherlich einige Monate. Siehe Abbildungen !

Ein entsprechender Ausdruck aller Daten dürfte ca. 100 Aktenordner in Anspruch nehmen.

Ich habe mich bemüht, das Archiv zuerst nach Sachgebieten aufzuteilen und danach nach einzelnen Firmen/Herstellern und dort wiederum nach Modellen.

Zum Beispiel: Spieldosen u. Spieluhren, Dreh- u. Karussellorgeln, Phonola und Pianolas, Elektrische Klaviere/Reproduktionsinstrumente und Orchestrione, Flötenuhren/verschiedene Automaten/Kuriositäten, Phonographen und Grammophone, Musikboxen und Tonmöbel u.a.

Selbstverständlich können Sie die Aufteilung auch nach Ihren eigenen Wünschen auf  der externen Festplatte oder Ihrem PC abändern bzw. anders aufteilen bzw. integrieren.

Den Inhalt meines Archives hier komplett aufzuführen ist schlichtweg unmöglich.
Bei echtem Interesse nehmen Sie bitte mit mir Kontakt auf.

Einige wichtige und seltene Dinge seien hier stellvertretend erwähnt:

Welte Gästebuch von 1849 welches ich 2003 in USA gefunden habe - Div. Welte Konkurs Unterlagen nebst interessanter Infos über den Chefkonstrukteur, Herrn Bokisch.- Hubert Blessing's Werkstattbuch von 1851-1867, d.h. vom Beginn seiner Selbstständigkeit mit 26 Jahren bis ein Jahr vor seinem Tod mit 44 Jahren (1868) hat H.B. alle Orchestrione die er je gebaut hat nummerisch aufgeführt (146 Stück) einschliesslich der Besetzung, Walzen, Preise u.a. Vermerke wie z.B. Kontakte zu anderen Firmen. Diese Aufzeichnungen dokumentieren einen unglaublichen Einblick über die Schaffenskraft eines "Besessenen" und seine weltweiten Kontakte bis nach Russland !!! - Der Pommersche Kunstschrank von 1671- nach 25 Jahren der Suche habe ich einen 18 minütigen Film von ca. 1920-25 nebst einer
24 seitigen Dokumentation gefunden ! - Dokumentation über die
Bacigalupo Drehorgel die 1929 in der Bert Brecht Inszenierung der "Drei Groschen Oper" v. Kurt Weill benutzt wurde. Auch diese Orgel habe ich 1998 auf einem Dachboden in Berlin mit drei Walzen á 8 Melodien u.a. "Macki Messer" entdeckt ! - Popper's Violinovo Orchestrion mit einer selbstspielenden Geige mit Schlagzeug, um 1925 in Leipzig gebaut. Von mir in 1972 in der Nähe v. Kassel entdeckt. Derzeit nur einmal weltweit bekannt. Heutiger Standort: Musikkabinett Rüdesheim. - Hupfeld "Violina Phonoliszt" Bj: 1909 !!! Die älteste derzeit bekannte selbstspielende Hupfeld Geige, d.h.das wichtigste Merkmal sind kleinere Geigen und die Bezeichnung ist noch umgekehrt. Im Rundbogen der Krone steht VIOLINA und nicht Hupfeld !!! Heutiger Standort: Musikkabinett Rüdesheim. - Imhof & Mukle "Waküre" Konzertorchestrion, Vöhrenbach um 1880. Von mir 1977 aus Italien zurückgeholt und in 7jähriger Reparaturzeit wieder hergestellt. Heutiger Standort: Schloß Bruchsal. - Das "Kleysersche Euterpion", Vöhrenbach, um 1850 - ein einzigartiges Walzenorchestrion welches in der Gothic Hall in London stand und gegen Entgeld vorgeführt wurde. Dies Instrument habe ich in Zusammenarbeit mit Claes Friberg/Dänemark 1978 aus England mit 12 bestifteten Holzwalzen zurückgeholt und mit Orgelbau Göckel/Malsch neuwertig restauriert. Heutiger Standort: Schloß Bruchsal Film/Tonbandmitschnitte bzw. Interviews sowie Fotos von leider längst verstorbenen wichtigen Personen: Hanns Popper, Leipzig 1977- Albert Imhof, Titisee 1975, Carl Frei jun. Waldkirch 1989, Wilh.Voigt Ffm-Hoechst 1984, Willi Vanselow, Waldkirch 1968 -

Heinrich Herrholz, Kassel 1972 (Mein "Lehrchef") - Max Deffner, Stuttgart 1974 - Elisabeth Bokisch-Welte, Freiburg 1971 - Frau Bufe-Hedinger. Leipzig 1975, G. Bacigalupo, Berlin 1976 - Gustav Bruder, Waldkirch 1967 - Günter Hupfeld, Leipzig 1972 - Otto Wernet, Otto Stegele, Hermann Rambach, Siegfried Fromm,

Waldkirch 1970 - Curt Baum, Hamburg 1981 - Dr. Alexander Buchner, Prag 1984 - Dr. Helmut Zeraschi, Leipzig 1980 - Dr. Karl Daniel 1973 - u.v.a.Tausende von Fotos aus meiner Werkstatt aufgrund von Reparaturberichten, - Hunderte von Katalogen der verschiedensten Fachgebiete !

DVD Filmzusammenschnitte aufgrund von 120 alten Super 8 und VHS-Filmen aus meiner Werkstatt und anderen Begebenheiten von 1968 bis heute !

BEISPIEL-SUCHE: Sie suchen Information zu einer Hupfeld Phonoliszt Violina, Modell "B" ? Mit nur 4 Klicks sind Sie am Ziel.

 

ACHTUNG !!!
GSM-Mitglieder erhalten bei einer Bestellung bis 31.12.2015 das Archiv zum
SONDERPREIS von nur € 750,--!!!

Kontakt für weitere Informationen :
CASA MUSICA
Brigitte u. Werner Baus,  34298 Helsa, Mittelgasse 1
Tel: 05602-918833 - info@pianola.de oder www.pianola.de

DAS ORIGINALARCHIV
Sehr interessant für eine BIBLIOTHEK, MUSEUM oder auch einen
PRIVATSAMMLER wäre unser PAPIERARCHIV mit tausenden von
Unterlagen, die wir in den letzten 61 Jahren zusammengetragen haben
Bei echtem Interesse erbitten wir Kontaktaufnahme
per E-Mail oder Telefon.